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Der Aussichtsturm

auf der Karlshöhe

 

Gründung des SGV Halver, Planung und Bau des Aussichtsturms

Auf dem höchsten Punkt Halvers, „auf der Küsterei“, baute Karl Isenburg im Jahre 1887 einen großen Festsaal. Nach ihm wurde dieser Ort später dann als Karlshöhe benannt.

Vier Jahre später, am 16. Oktober 1891, wurde die Abteilung Halver des SGV (Sauerländischer Gebirgsverein) unter der Bezeichnung „Verschönerungsverein“ gegründet. Und bereits dabei wurde auf der Karlshöhe, dem höchsten Punkt Halvers (438,5 m), vom SGV Halver der Bau eines Aussichtsturmes geplant. In einer SGV-Sitzung vom 15. Mai 1892 fand der vorgelegte Plan des Architekten Gustav Mucke die Zustimmung des SGV. Die Baugenehmigung dazu wurde dann  vom SGV am 10. August 1892 beantragt. Das Amt Halver stimmte dem zu und gab die Baugenehmigung bereits einen Tag später. Die Bauzeichnungen für den Turm stammten von dem Hagener Architekten Gustav Mucke, nach denen der Halveraner Bauunternehmer Carl Brückmann den Turm baute. Die Bruchsteine für den Turmsockel stammten aus dem firmeneigenen Steinbruch der Firma Carl Brückmann im Hälvertal. Die Backsteine für den Turm wurden aus der Ziegelei Spannagel in Radevormwald geholt.

Die Fertigstellung des 23,5 m hohen Turmes Anfang Juli und seine Einweihung am Sonntag, dem 9. Juli 1893 waren mit der offiziellen Eröffnung groß gefeiert worden. Die vom Architekten Gustav Mucke mit 5.000 Reichsmark veranschlagten Baukosten beliefen sich bei Fertigstellung lt. SGV auf 5.300 Reichsmark und lagen damit um 300 Reichsmark über den ursprünglich veranschlagten Kosten. (Nach unserem ehemaligen Halveraner Bürgermeister Hans-Jürgen Kammenhuber („Wie der Eckturm einer Burganlage“, 3. Teil einer Serie über den Aussichtsturm, in: Allgemeiner Anzeiger vom 13. Juli 2013) beliefen sich die Baukosten auf 5.600 Reichsmark und Monika Salzmann („In Halver war man von Beginn an mit dabei“, 1. Teil einer Serie über den SGV Halver zum 125jährigen Bestehen, in: Allgemeiner Anzeiger vom 10.08.2016) spricht von „rund 6.000 Mark“.)  Das Geld wurde durch Vorträge, Sammlungen, Lotterien und den Verkauf von Anteilscheinen aufgebracht. Und auch von „auswärtigen Freunden der Gegend“ sollen erhebliche Unterstützungen geflossen sein, wie ein Chronist schrieb.

Die Einweihungsfeierlichkeiten begannen bereits am Vormittag im Hotel Metzing, dem späteren Haus zur Fuhr mit einem Frühschoppen und einem Gartenkonzert. Um 13.00 Uhr gab es dann einen gemeinsamen Marsch zur Karlshöhe. Ein Pressebericht zur Einweihung zählt etliche Ehrengäste auf, darunter den Lüdenscheider Bürgermeister Selbach und Abgeordnete der SGV-Abteilungen Hagen, Dahl und Milspe. Auch wird darin berichtet, dass Dr. Gontermann (auf den der Turm im Grundbuch eingetragen war) als Vorsitzender des SGV-Halver vom Balkon des Turmes die Festrede hielt, die mit einem Hoch auf den Kaiser beendet wurde. Danach konnte der Turm von den Anwesenden bestiegen und besichtigt werden.

Auch beim anschließenden Festessen in der Halle von Karl Isenburg wurde noch manche Rede gehalten. Nach dem Festessen wanderten noch einige Gäste, Halveraner Bürger und SGV-Mitglieder zum Hälversprung, wo es auch noch Musik und Gesang gab. Am Abend gab es eine bengalische Turmbeleuchtung und ein Feuerwerk am Turm Zum Abschluss lud der SGV dann noch zu einem Festball ein…

Auf Wunsch und Antrag des SGV vom 12. April 1911 ging am 11. Mai 1911 der Aussichtsturm dann, auch aus finanziellen Gründen, nach einem Beschluss der Gemeindevertretung unter Vorsitz von Amtmann Thomas als Geschenk in den Besitz der Gemeinde Halver über. Ein Inhaber der Anteilscheine stellte daraufhin finanzielle Ansprüche an die Gemeinde, die diese aber erfolgreich abwehren konnte. Gut fünf Jahre nach der Übereignung des Turmes an die Gemeinde Halver musste der Turm im November 1916 erstmals wegen schadhafter Treppen für die Öffentlichkeit geschlossen werden.

Der Eintrittspreis für den Turm und die Besteigung lag ursprünglich bei 20 Reichspfennig für Erwachsene und 10 Reichspfennig für Kinder. Während der Inflation stieg der Eintrittspreis dann auf 33.000 Reichsmark an.

 

Spökenkieker David und der Turm

Ein nicht näher bezeichneter Mensch mit dem Namen David soll das „zweite Gesicht“ gehabt haben und ein so genannter „Spökenkieker“ gewesen sein. Heute würde man ihn stattdessen als Hellseher bezeichnen, denn schon lange bevor der Turm überhaupt in Bau war, hatte David ihn angekündigt und vorausgesagt.

Die alten Halveraner haben sich früher auch erzählt, dass eben dieser Spökenkieker David auch lange vor dem Bau der Eisenbahnstrecke dort Wagen gesehen haben will, die ohne von Pferden gezogen zu werden ganz schnell am Oesterberg vorbeifuhren – genau dort, wo später die Eisenbahnstrecke von Radevormwald nach Oberbrügge her verlief.

 

Hatte der Aussichtsturm einen Vorgänger?

Sowohl von Sprachwissenschaftlern als auch von Historikern wurde immer wieder einmal darüber spekuliert, ob der Aussichtsturm einen Vorgänger gehabt habe bzw. ob hier in früheren Zeiten schon einmal ein Turm gestanden hat. Von der geografischen Lage her wäre dies nicht einmal so abwegig, hat man von hier doch einen Rundumblick über viele Kilometer bis zu den Nachbargemeinden.

Dafür könnte auf den ersten Blick die ursprüngliche Bezeichnung der Karlshöhe als die „Küsterei“, sprechen. Und deshalb leitet auch der Lehrer, Heimatforscher und Autor, Peter Dietrich Frommann (* 29.05.1869 in Plettenberg-Frehlinghausen (Brinker-Gut), † 09.09.1957 in Hagen-Boelerheide.) die Bezeichnung „Küsterei“ in seiner interessanten Abhandlung „Wallburgen im Volme- und Lennegebiet“ vom lateinischen Wort „Custodia“ ab, weil dies im Deutschen soviel wie „Wachturm/Gewahrsam“ bedeutet.

Der Heimatforscher und Historiker Alfred Jung hingegen vertritt in seiner Abhandlung „Die Orts-, Flur- und Gewässernamen des Amtes Halver“ die Ansicht, die Bezeichnung „Küsterei“ stamme vielmehr davon her, dass es sich hier um ein ehemaliges Kirchengrundstück handele und vom Küster landwirtschaftlich genutzt wurde.

Tatsächlich gibt es dann auch ansonsten keinen einzigen Hinweis, der darauf hindeuten könnte, dass an dieser Stelle früher schon einmal ein Turm in irgendeiner Form gestanden hätte.

 

Der Turm zu Kriegszeiten

Die Holztreppen machten schon recht früh Probleme. Deshalb musste der Turm 1916 erst einmal geschlossen werden. Da die Militärverwaltung die Absicht hatte auf dem Turm eine Flugzeugbeobachtungsstation einzurichten, übernahm sie 1917 einen Großteil der Reparaturkosten. Das der Turm zu Kriegszeiten vor allem zu Beobachtungszwecken genutzt wurde, war in beiden Weltkriegen der Fall. In diesem Zusammenhang ist einmal auch die Rede von einem „Motorsturm 12 der Brigade 71”, der aus dem Raum Köln kam, oder aber auch von einem „Nachrichtentrupp der SA in Halver, der den Turm zu dienstlichen Zwecken zu jeder Zeit benutzen durfte.“

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstand im Jahre 1939 ein erneuter Beobachtungsstand im Turm, der zur Luftraumüberwachung diente. Von hier wurden die Flugbewegungen feindlicher Flugzeuge festgestellt und weitergemeldet. Für den Beobachtungsstand eigenen Wachtposten war aus Brettern eigens eine eigene Wachstube unter der oberen Plattform angefertigt worden. Ein historisch dokumentierter Befehl vom 26, Februar 1941 besagte, dass „nach Abgang des Schnees und Eintritt trockener Witterung der Posten bezogen werden musste”.

Die Wachstube verfügte über einen Ofen, der mit Holz und Briketts zu heizenden war, elektrisches Licht und sogar ein Telefon. Mit letzterem wurden auch die Halveraner Bürger benachrichtigt, deren Fenster nicht korrekt verdunkelt waren. Auch ansonsten konnte man im Beobachtungsstand über Langeweile nicht klagen, da es auch über Halver einen regen feindlichen Luftverkehr gab. Kurz vor Kriegsende fiel zwischen dem Aussichtsturm und der nahen Jahnturnhalle eine Bombe auf die Frankfurter Straße, die jedoch an den Gebäuden keinerlei Schaden anrichtete. Ob sie vielleicht den Turm, oder aber die Flakstellungen, die am Turm gewesen sein sollen, zum Ziel gehabt hatte, blieb bis heute ungeklärt. Die Jahnhalle wurde inzwischen leider abgerissen und an ihrer Stelle ist dort heute der Neubaukomplex des Raiffeisenmarktes.

Dennoch wurde der Turm im Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft genommen, als am 12. April 1945 die heranrückenden amerikanischen Truppen den Turm als Zielscheibe benutzten. Zahlreiche Geschosse mit unterschiedlichem Kaliber trafen den Turm und verursachten starke Beschädigungen am Mauerwerk und sämtlichen Fenstern. Nachdem die schlimmsten Schäden beseitigt waren, konnte der Turm im Jahre 1951 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 2.868 Besucher wurden im Jahr der Neueröffnung gezählt. Nach der Wiederöffnung 1933 waren es in den Folgejahren nur jeweils 500 bis 1.000 Besucher.

 

Spätfolgen des Krieges: Bombenfund auf der Karlshöhe?

Bereits im Jahr 2012 verortete der Kampfmittelräumdienst aus Arnsberg in einem jungen und noch lichten Buchenwäldchen an der Karlshöhe eine vermeintliche Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Diese war im Rahmen einer Auswertung von alliiertem Filmmaterial, mit denen damals die Bombenabwürfe dokumentiert wurden, entdeckt worden. Die lokalisierte Position, an der die Bombe in der Erde vor sich hinrosten sollte, lag nur 20 Meter vom nächsten Wohnhaus und 50 Meter von einer Tankstelle entfernt. Der Gefahrenradius wurde auf 300 Meter geschätzt. Das reichte auf der einen Seite bis zum Oesterberg. Sieht man sich dann auf der Karte das Gebiet genauer an, stellt man fest, dass bis zu den Außengrenzen dieses 600 Meter durchmessenden Gefahrengebietes etliche Straßenzüge zumindest teilweise betroffen gewesen wären. Konsequenterweise hätten dann bei einer Bombenräumung Hunderte von Anwohnern evakuiert und die Frankfurter Straße (einschließlich der Heerstraße nach Oberbrügge) als Hauptverkehrsader Richtung Meinerzhagen/Kierspe und Wipperfürth gesperrt werden müssen.

Auch die Stadt Halver wusste bereits seit 2012 darüber Bescheid. Doch von dort hieß es von Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste zuerst einmal nur, dass es nicht abschließend geklärt sei, ob es sich tatsächlich um eine Fliegerbombe handele. Es handele sich um eine „Verdachtsfläche“. Verdachtsfläche hin oder her, so sorglos kann man doch mit einem solch brisanten Thema nicht umgehen. Es hätte doch schon 2012 eine vorrangige Aufgabe für unseren Bürgermeister als Stadtoberhaupt sein müssen, sich hierum und damit um die Sicherheit der Halveraner Bürger vordringlich zu kümmern. Dann endlich, Ende Oktober 2015, nach gut drei Jahren, tat sich in dieser Sache etwas. Die Halveraner Feuerwehr machte den vermeintlichen Fundort der Fliegerbombe zugänglich und befreite ihn vom jungen Buchenholz. Am 10. Dezember 2015 rückte dann endlich der Kampfmittelräumdienst im Auftrag des Regierungspräsidiums Arnsberg an um nach der vermeintlichen Fliegerbombe zu suchen. Dazu setzte die Firma Tauber aus Münster, die auf die Suche nach Kampfstoffen spezialisiert ist, 37 Bohrlöcher in bis zu sieben Meter Tiefe. Über diese konnten Abweichungen zum Erdmagnetfeld gemessen werden, die auf Metall hindeuten. Eine Woche später stand dann endgültig fest: Hier liegt keine Fliegerbombe! Noch einmal Glück gehabt. Es hätte aber auch anders kommen können.

Brisant wurde es dann doch noch. Am 31. Mai 2016 fanden Arbeiter bei Tiefbauarbeiten an der Karlshöhe eine Stielhandgranate. Das Ordnungsamt wurde über den Fund informiert und benachrichtigte den Kampfmittelräumdienst, der die Granate barg und entschärfte.

 

Eintragung in die Denkmalliste

Am 28. Januar 1983 wurde das historische Bauwerk in die Denkmalliste eingetragen und steht seitdem unter Denkmalschutz. Offiziell heißt es dazu in der Begründung: „Zweigeschossiger neugotischer Backsteinturm mit übereck gestellten bruchsteinernen Strebepfeilern, Gurtgesimszone und Maschikulikranz samt zinnenbekröntem Aufsatzgeschoss, in der Form der späten Bergfriede.”

 

Sanierungsfehler bedroht den Turm

Mehrmals musste der Turm danach auch bereits saniert werden. 1961 wurde der Turm grundlegend überholt. Daran beteiligte sich vor allem auch die SGV-Jugend, die in den Jahren von 1956 bis 1966 auch die Turmkasse betreute. Anfang der 1980er Jahre waren große Schäden am Mauerwerk festgestellt und in einem Gutachten 1981 bestätigt worden.  Die Sanierungskosten wurden zu diesem Zeitpunkt auf 210.000 DM geschätzt. Die nächste und auch bis heute letzte große Reparatur- und Sanierungsmaßnahme vor der aktuellen begann dann endlich am 7. November 1990 und dauerte bis zum Sommer 1991. Dafür mussten damals dann tatsächlich rund 285.000 DM aufgebracht werden, die zum Teil aus Spenden örtlicher Vereine und Firmen und zum Teil aus Landesmitteln der Denkmalpflege und dem städtischen Haushalt stammten. Bei dieser Sanierung erhielt der Turm auf der Plattform auch eine Betonplattenabdeckung sowie in den Bereichen der Brüstung und Gesimse auch Kupferabdeckungen. Zum Abschluss bekam er auch einen kompletten Anstrich. Nach Aussagen des stellvertretenden Vorsitzenden des Heimatvereins Halver, Peter Bell, war dies eine ungewollte Versiegelung des Mauerwerkes. Die beim Anstrich noch feuchten Steine wurden unter der Versiegelung marode.Nach den ersten Reparaturen an der Holztreppe 1916/17, die zum Teil ja die Militärverwaltung übernommen hatte, gab es 1925 größere Schäden an Treppen, Podesten und Holzsäulen, die stark verfault waren. Der Turm musste wieder geschlossen werden. Erst im Jahr 1933 wurde er wieder für Besucher geöffnet. Die Reparaturen hatten 2.000 Reichsmark gekostet.

Die offizielle Wiedereröffnung des Turmes fand am 19. Juni 1992 statt. Um 11.17 Uhr hissten der SGV-Vorsitzende Horst Wilhelm Klauke, der Verkehrs- und Heimatvereinsvorsitzende Günther Vahlefeld und Brigitte Hilgert nach langer Zeit wieder eine Fahne auf dem Turm.

Nach dem Millennium ist der Turm viele Jahre lang mit einem Bauzaun abgesperrt, damit etwa herunterfallende Steine keine Passanten verletzen können. Eine Sanierung würde nach Schätzungen im Jahre 2008 mindestens 300.000 Euro kosten. Die aktuellen Schätzungen Ende 2016 belaufen sich auf mindestens 750.000 Euro. Das ist sehr viel Geld angesichts der knapp bemessenen Haushaltskassen. So könnte der Aussichtsturm als das letzte noch existierende Wahrzeichen Halvers den Sparmaßnahmen der Politiker zum Opfer fallen. Und es wurde 2008 in einer Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses bereits die Sprengung des Turmes als Sparvorschlag öffentlich geäußert.

 

Sprengen oder sanieren?

Die Frage war damals: Kann sich die Stadt Halver eine Sanierungsmaßnahme überhaupt leisten? Immerhin, erhaltungswürdig ist der Turm auf jeden Fall. Ist er doch weit über die Stadtgrenzen Halvers hinaus bekannt und steht unter Denkmalschutz. So ziert er auch manche Ansichtskarte und gilt als „das Wahrzeichen“ der sauerländischen Kleinstadt.

Peter Bell, der zweite Vorsitzende des Halveraner Heimatvereins, sagte gegenüber der Halveraner Heimatzeitung am 27. Januar 2009: „Der Aussichtsturm muss stehen bleiben!“ Und mit dieser Meinung stand er nicht alleine. Der Großteil der Halveraner Bürger stand hinter dieser Meinung. Und vielleicht würde es ja auch noch ein paar Halveraner Firmen geben, die sich mit einer Spende an der Sanierung beteiligen wollen – wie beim letzten Mal. Wäre doch schade, wenn der Aussichtsturm in ein paar Jahren der Geschichte angehört und die Erinnerung daran im Laufe der Zeit verblasst, so wie es einst beim Halveraner Wasserturm der Fall war…

 

Initiativen „Erhalt des Aussichtsturms“

Zwischenzeitlich wurde vom Heimatverein Halver auch die Initiative „Erhalt des Aussichtsturms“ gegründet. Im Heimatverein ist man sich einig gewesen: Der Turm muss erhalten bleiben. Dazu stand auch nach wie vor die Mehrheit der Halveraner Bürger. Und so versuchte man durch Spenden die fehlenden Mittel zur Sanierung zusammen zu bekommen. Die Ideen um an Spenden für die Sanierung zu gelangen waren vielfältig. Vereinsvorsitzender Wilhelm Helbert sagte: „Wir müssen mit Spaß und Ideen an die Sache rangehen.“ So kamen schon Vorschläge für eine Verlosung über den Verkauf von Bausteinen oder einer „App“ für Smartphones.

Bei der örtlichen Volksbank und der Sparkasse wurden eigens Spendenkonten eingerichtet (Initiative Aussichtsturm: Sparkasse Lüdenscheid, IBAN = DE40458500050000247304, BIG = WELADED1LSD und Volksbank im Märkischen Kreis, IBAN = DE21447615340220284500, BIG = GENODEM1NRD). Viele Ideen wurdenin die Tat umgesetzt. So gab es Kaffeetassen mit dem Aussichtsturm als Motiv, die unter anderem im Halveraner Heimatmuseum gekauft werden konnten.

Auch Firmen und zahlreiche Einzelpersonen beteiligten sich an der Finanzierung durch Spenden oder Aktionen. So backte der Bäckermeister Heinz-Werner Dörnen seit Mitte 2009 das so genannte Rapunzel-Brot. Das war ein Weizenmischbrot mit Körnerfüllung, das extra für eine Spendenaktion zur Turmsanierung kreiert wurde. 50 Cent pro verkauftes Brot gingen in den Spendentopf für die Turmsanierung. So kamen einige hundert Euro zusammen. Leider und zum Bedauern zahlloser Stammkunden wurde die Bäckerei und Konditorei Dörnen zum 31.12.2015 geschlossen.

Die nächste Aktion wurde von der örtlichen Tageszeitung, dem „Allgemeiner Anzeiger“ ins Leben gerufen. Erstmals auf dem Halveraner Weihnachtsmarkt von 2010 wurden Schlüsselanhänger mit Einkaufschip verkauft, die als Motiv den Aussichtsturm haben. Von den 3,90 Euro, für die der Schlüsselanhänger verkauft wurde, ging ein Euro auf das Spendenkonto. Die Auflage war allerdings so geringgehalten, dass sie bereits nach 1,5 Stunden restlos verkauft war und viele Besucher leer ausgingen.

Das ernsthaft in Angriff genommene Vorhaben der Turmsanierung im Jahr 2018 und die vielen Presseberichte darüber hatten neben kleinen Spenden auch schon ein paar große Spenden im vierstelligen Vorkomma-Bereich eingebracht. Darüber wurde auch mehrmals pressewirksam berichtet. Rund 200.000 Euro mussten aufgebracht werden. Soweit die bisher bekannt gewordenen größeren Spenden:

Im Dezember 2016 spendete die Halveranerin Else Bürger 5.000 Euro und die Volksbank 1.000 Euro. Im Januar 2017 kamen weitere 5.000 Euro aus Calgary in Kanada. Spender war der ehemalige Halveraner Fabrikant Friedrich Wilhelm Alte. Auch Bürgermeister Michael Brosch spendete im Januar 2017 die Summe von 1.000 Euro. Im Juli 2017 kamen weitere 1.000 Euro von der SPD, die bei der Aktion SPD-Turmgrillen“ beim „Autofreien Volmetal“ zusammengekommen waren und für die der Halveraner Metzgermeister Reiner Wiebel mehr als 250 Würstchen gespendet hatte. Im Oktober 2017 wurde bekannt, dass das AFG anlässlich des Wandertages eine Spende von 5.000 Euro gesammelt und an den Heimatverein übergeben hat. Ebenfalls im Oktober 2017 konnte das Ehepaar Kortmann aus der Geschäftsaktion im September, „5 Euro pro Passbildauftrag für den Turm“ 600 Euro für den Aussichtsturm spenden und im November 2017 spendete die Volksbank noch einmal; diesmal 10.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 85.000 Euro auf dem Spendenkonto bei der Volksbank. Auch die Einzelhändlerinnen Birgit Meier-Böke (Augenoptiker-Geschäft) und Ursula Illing (Schmuckecke) starteten eine Sammelaktion, bei der rund 300 Euro zusammenkamen, die sie auf 500 Euro aufstockten und dem Heimatverein übergaben. Im September 2017 bastelte Else Bürger Fröbelsterne. Diese wurden im Geschäft der Kortmanns für 30 Cent als Spende für den Aussichtsturm verkauft.

Auf dem Halveraner Herbst 2017 war der Heimatverein mit einem kleinen Stand in der Nähe der Rats-Apotheke vertreten. Dabei aufgestellt war ein großes Foto des Aussichtsturmes, das im Jahre 1896 aufgenommen worden war. Das Foto war in 140 Quadrate unterteilt. Für jeweils 25 Euro konnte man dann symbolisch ein Stück des Fotos erwerben. Dafür bekam man eine transparente Folie in der Größe der Quadrate, auf der man seinen Namen schreiben konnte. Danach wurde dieses Folienquadrat auf dem Foto aufgebracht und man war damit für immer verewigt. Die Aktion lief gut und alle Quadrate wurden „verkauft“. So kamen wieder 3.500 Euro in die Spendenkasse.

Eine weitere Aktion dieser Art startete dann am Stand des Heimatvereins auf dem Weihnachtsmarkt. Diesmal war es ein Winterfoto vom Turm, von dem man sich einen Ausschnitt reservieren lassen konnte. Allerdings ist die Aktion, vermutlich wegen des schlechten Wetters, nicht so gut gelaufen wie beim Halveraner Herbst. Lediglich 1.300 Euro kamen beim Weihnachtsmarkt für den Turm zusammen.

Für November 2017 ließ sich der Heimatverein etwas ganz Besonderes einfallen. Sammeldosen in Form des Aussichtsturms und in der Farbe der roten Backsteine des Turms wurden an Einzelhandelsgeschäfte, Banken und Praxen verteilt. Mit ihnen sollen weitere Spenden zur Finanzierung der Turmsanierung zusammenkommen. Ein Prototyp der Sammeldosen war bereits im Oktober beim Heimatverein angekommen. Diese wurde noch im Oktober an das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) übergeben – quasi als Dank für eine 5.000-Euro-Spende, die anlässlich des Wandertages zusammengekommen und dem Heimatverein übergeben worden war. Insgesamt wurden 60 solcher Dosen geordert.

Auf dem Weihnachtsmarkt vom 30 November bis zum 2. Dezember 2018 konnte man am Stand des Heimatvereins Souvenirs vom Turm erwerben. Der Erlös floss dann ebenfalls in die Sanierung. Die Souvenirs bestanden beispielsweise aus Mauerankern und diversen Armierungen, die Rost angesetzt und das Mauerwerk teilweise gesprengt hatten. Am 19. Dezember 2018 spendete die Halveraner Firma Turck duotec 1.000 Euro für die Aussichtsturmsanierung. Die Spende wurde von Geschäftsführer Arthur Rönisch an den Heimatverein übergeben.

In der zweiten Märzhälfte 2017 bekam Halvers Bürgermeister Michael Brosch den bewilligten Förderantrag von 20.000 Euro zugestellt. Weitere 80.000 Euro können dann 2018 folgen. Das war laut Brosch der erste, dringend benötigte Schritt auf dem Weg zur Turmsanierung. Der Folgeantrag für die 80.000 Euro war zu diesem Zeitpunkt bereits gestellt. Auch der Heimatverein hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen eigenen Förderantrag über 200.000 Euro gestellt, über den allerdings noch nicht entschieden war.

 

Mobilfunkantennen auf dem Turm verzögerten die Sanierung

Obwohl dringend erforderlich konnte eine Sanierung des Turms vor dem Jahr 2017 nicht erfolgen, denn auf dem Turm befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch Antennen verschiedener Mobilfunkanbieter, deren Verträge noch bis Januar 2017 liefen. Und solange sich diese noch auf dem Turm befanden, solange bestand auch keine Aussicht auf öffentliche Fördermittel zur Sanierung. Deshalb wurde auch vorgeschlagen die Mobilfunkanbieter anzusprechen, damit sich diese an der Sanierung beteiligen. Interesse wurde von dieser Seite jedoch kaum gezeigt. Auch die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) beschäftigte sich mit dem Aussichtsturm. Ihrer Meinung nach sollte der Turm in ein Regionale-Projekt einbezogen werden. Der Turm stelle ein historisches Kunstwerk dar und könne dann auch für Ausstellungen genutzt werden.

Im Dezember 2014 wurde bekannt, dass der Vertrag mit dem Funknetzanbieter Telekom abgelaufen ist. Die Telekom wechselte an einen neuen Standort. Durch den Antennenwechsel der Telekom vom Turm zu einem neuen Standort gab es im Mobilfunknetz einige Beeinträchtigungen, die bis zum stundenweisen Ausfall des Netzes an einigen Orten geführt haben. Am Mittwoch, dem 22. November 2017 wurden dann mit der Sendeanlage von Vodafone die letzten Elemente der Mobilfunktechnik am Turm entfernt. Dazu war ein Autokran notwendig. Der Betreiber Vodafone errichtete rund 20 Meter vom Turm entfernt einen neuen, mobilen Funkmast. Dieser war lediglich eine Übergangslösung und wurde Ende April 2019 wieder abgebaut. Ersatzweise wurde auf dem Grundstück Frankfurter Straße 83 ein neuer Funkmast aufgestellt, damit kein Funkloch entsteht.

 

Grüne Einwände gegen eine Turmsanierung

Während sich SPD-, CDU-, FDP- und UWG-Mitglieder bereits öffentlich für die Turmsanierung aussprachen, sträuben sich die GRÜNEN offensichtlich dagegen. Allen voran Rüdiger Nieland. Der meldete sich Ende November 2015 erstmals in einem Leserbrief in Halvers Tageszeitung Allgemeiner Anzeiger zum Thema zu Wort und meinte, dass man den Turm an einen privaten Förderverein übertragen solle. Wie das funktionieren soll mag einmal dahingestellt bleiben. Jedenfalls machte Nieland dazu keinen Vorschlag und meinte stattdessen: „Es sollte keine Denkbarrieren geben, auch nicht für einen Abriss.“ Das ist so leicht daher gesagt. Man sollte Bedenken, was einmal abgerissen wurde ist unwiderruflich verloren. Beste Beispiele dafür sind der Wasserturm und die Schienentrassen am Bahnhof und weiter in Richtung Radevormwald und Wipperfürth…

Nieland schrieb in einem erneuten Leserbrief vom 9. November 2016 zum Thema im Allgemeinen Anzeiger über den Turm abwertend als „Hinterhofruine“. Während er rund ein Jahr zuvor noch meinte, man solle auch an einen Abriss denken, so hat sich nun lediglich seine Meinung dahingehend geändert, dass er sich vorstellen könne den Turm „an exponierter Stelle“ neu zu bauen, weil dann die Kosten vermutlich niedriger lägen. Doch dies darf bezweifelt werden. Grundstück, Planung, Genehmigung und Bau eines solchen Turmes dürften kaum billiger kommen und der alte Turm als Halveraner Wahrzeichen wäre für alle Zeit verloren.

In einem weiteren Leserbrief vom 10. März 2018 meldete sich der auf der Homepage der Grünen als „Sachkundiger Bürger“ bezeichnete Rüdiger Nieland wieder einmal mehr zum Aussichtsturm zu Wort und zweifelte erneut dessen Charakter als Wahrzeichen für Halver an. Das stieß nach wie vor auf Unverständnis bei gebürtigen Halveranern. Dadurch verloren die Grünen auch bei etlichen Bürgern an Ansehen. Der Fanfarenzug Halver sieht dies auch anders und hat den Turm auch als Bestandteil in sein Wappen aufgenommen.

Auch am 15. November 2016 enthielten sich die GRÜNEN der Stimme, als es im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen um die Abstimmung über die 350.000 Euro ging, die die Stadt für die Turmsanierung einbringen will. Matthias Clever, stellvertretender Fraktionschef der Halveraner GRÜNEN meinte es sei verfrüht einen solchen Posten im Haushalt festzuschreiben. Dann stellte er Fragen wie die ob der Turm öffentlich begehbar sein würde, ob es ein Nutzungskonzept gäbe, was mit dem Umfeld des Turmes sei und ob Folgekosten für die Unterhaltung des Turmes eingeplant seien. Problem ist jedoch, dass wenn die Mittel jetzt nicht im Haushalt bereitgestellt werden, man ein weiteres Jahr verliert und die Sanierung dann frühestens 2018 beginnen könne. Dann aber wäre sie auch zum 125jährigen Turmjubiläum nicht fertig. Und je länger man wartet, je früher könnte der Turm zu einem irreparablen Totalschaden werden – gab auch Bürgermeister Michael Brosch zu bedenken.

Am 28. November 2016 beschloss der Rat der Stadt Halver den Haushalt für 2017, der nun nach mittelfristiger Planung der letzte sein soll, der mit einem Minus endet. Auch die Sanierung des Aussichtsturmes war dabei noch einmal Gesprächsstoff. Immer noch sah Matthias Clever von den GRÜNEN die geplante Sanierung des Turmes deutlich skeptischer als die anderen Ratsfraktionen. Er meinte, dass man zwar für die Sanierung sei, dies aber nicht um jeden Preis.

SPD-Chef Martin Kastner meinte, dass es Verbesserungen nicht zum Nulltarif gäbe und begrüßte im Namen der SPD den Ansatz im Haushalt, mit dem die Sanierung des Aussichtsturmes nun angegangen werden kann. CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Hesse legte in ihrer Rede ebenfalls ein deutliches Bekenntnis für den Turm ab. Sie machte deutlich, dass es wichtig sei geschichtlich relevante Objekte zu sichern, zu pflegen und zu bewahren. Keinesfalls dürfe der Aussichtsturm das gleiche Schicksal erleiden wie einst der Halveraner Wasserturm. Die stellvertretende UWG-Fraktionsvorsitzende, Dr. Sabine Wallmann, gab ebenfalls ein klares Votum für die Turmsanierung ab. Sie mahnte auch, dass schon zu viele Wahrzeichen der Stadt einfach verschwunden seien. Schlussendlich sagte auch Sascha Gerhardt, der stellvertretende FDP-Fraktionschef, positiv für den Turm aus. Er meinte, dass es sichergestellt werden müsse den Turm begeh- und erlebbar zu machen.

 

Die Sanierung des Turmes rückt näher

Kurz nach Amtsantritt von Bürgermeister Michael Brosch in Halver kam auch der Aussichtsturm wieder ins Gespräch, der dem Bürgermeister auch selbst am Herzen liegt, wie in einem AA-Bericht von Benny Finger im November 2015 zu lesen war. 300.000 Euro sollte die erneute Sanierung kosten – so die Schätzungen 2008. Inzwischen vermutete Peter Bell vom Heimatverein Halver, dass die Sanierung aktuell wohl eher auf 400.000 Euro ansteigen könnte und Michael Brosch befürchtete schon Ende 2015 noch höhere Kosten. Auf Anraten von Bundestagsmitglied Petra Crone während ihres Antrittsbesuches bei Bürgermeister Michael Brosch erkundigte sich dieser dann beim Bundesprogramm der Stiftung Denkmalschutz, ob es für die Sanierung des seit dem Jahr 2007 durch das Bauamt gesperrten Turmes Fördermittel geben könnte.

Anfang September 2016 sagte Bürgermeister Michael Brosch gegenüber der Halveraner Tageszeitung Allgemeiner Anzeiger, dass die Verwaltung der Politik die Aussichtsturmsanierung für die Haushaltsberatung für das kommende Jahr, 2017, vorschlagen werde. Für die Sanierung will die Stadt 350.000 Euro bereitstellen. Das wäre etwa die Hälfte der zu diesem Zeitpunkt veranschlagten Gesamtkosten. Deshalb würde auch die Hilfe der Bürgerschaft benötigt.

Am 8. Oktober 2016 lud der Heimatverein für den 2. November in der Presse zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ab 18.00 Uhr im Restaurant „Zum Berliner Platz“ ein. Im Fokus stand die Sanierung des Aussichtsturms. Bürgermeister Michael Brosch stellte das Konzept zur Wiederbelebung des Turmes vor und die Sanierung war das vorrangige Thema der Versammlung. Im Gespräch waren zu diesem Zeitpunkt außer den Mitteln die die Stadt bereitstellen wird auch solche von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, dem Naturschutz, der Heimat- und Kulturpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Mitte Oktober wurde bekannt, dass der Vorsitzende des Heimatvereins, Wilhelm Helbert, und der Geschäftsführer des Heimatvereins, Reinhard Neuhaus, das Ziel haben den Turm 2018 wieder für den Publikumsverkehr zu öffnen. In diesem Jahr feierte er nämlich sein 125. Bestehen. Aber noch war die Finanzierung nicht vollständig gesichert. Die Stadt hatte bereits einen Antrag bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gestellt und der Heimatverein wollte noch einen Antrag bei der Stiftung NRW stellen. Rund 20.000 Euro Barvermögen habe der Verein bisher für den Turm, sagte Heimatverein-Geschäftsführer Reinhard Neuhaus zu diesem Zeitpunkt. Wie der Vorsitzende Wilhelm Helbert zudem sagte will man auch „Klinken putzen“ und bei etlichen Halveraner Firmen um Spenden für die Turmsanierung nachfragen.

Am 2. November 2016 fand dann schließlich die außerordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins statt. Bürgermeister Michael Brosch hatte das Konzept zum Aussichtsturm vorgestellt, dem alle anwesenden Mitglieder ohne Gegenstimme zustimmten. Der Bürgermeister sagte u. a. zum Turm, dass er ein „absolut identitätsstiftendes Gebäude“ sei, zu Halver gehöre und das Wahrzeichen ist. Bekannt wurde nun auch, dass die Stadt Halver bereits Anfang 2016 ein Gutachten für die Sanierung des Turmes in Auftrag gegeben hatte. Darin waren die Kosten auf rund 660.000 Euro beziffert worden, wobei aber keine Summe für eventuelle Zusatzprobleme enthalten waren, die im Laufe der Sanierung auftreten könnten. Um dafür etwas Luft zu haben rechnet man mit einer Gesamtsumme von 750.000 Euro.

Nach Abzug der 350.000 Euro, die die Stadt beisteuern will, verbleibt eine Restsumme von 400.000 Euro. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird voraussichtlich 100.000 Euro dazugeben (20.000 Euro in 2017 und 80.000 Euro in 2018). Verblieben noch 300.000 Euro, von denen bis zu 200.000 Euro von der NRW-Stiftung kommen könnte, wie man sich erhoffte. Dann verbliebe im günstigsten Fall ein Rest von 100.000 Euro, von denen der Heimatverein, wie oben bereits erwähnt, 20.000 Euro bereits gesammelt hatte. Der Rest betrüge dann „nur“ noch 80.000 Euro. Um etwas Luft zu haben, falls es nicht in der vollen Höhe mit den Geldern aus den Stiftungen klappt, ging man derweil noch von 100.000 Euro bis 200.000 Euro aus, die noch gesammelt werden mussten.

Im Dezember 2017 stand leider fest, dass die NRW-Stiftung statt der erhofften und beantragten 200.000 Euro nur 100.00 Euro gezahlt hat. Bürgermeister Brosch hielt es für nahezu ausgeschlossen, dass von der Stiftung eine weitere Zahlung nachkäme. Das bedeutete nun, dass der Heimatverein statt der 100.000 Euro nun 200.000 Euro an Spenden zusammenbringen muss, oder bei der Sanierung muss eingespart werden, was beim Innenputz oder der Innenbeleuchtung geschehen könnte. Diese können auch später noch nachgemacht werden. Zuversichtlich ist man jedoch beim Heimatverein, der die bisherigen Spenden mit 125.583 Euro (Stand am Vormittag des 22.12.2017) angab. Am 25. Juni 2018 übergaben die Vorsitzenden des Heimatvereins Bürgermeister Brosch einen symbolischen Scheck über 150.000 Euro. Soviel war bis zu diesem Zeitpunkt auf den Spendenkonten des Vereins für die Sanierung des Turms zusammengekommen.

  
Der Aussichtsturm wurde eingerüstet
 
Kurz vor Ende des Monats Juli 2017 wurde der Aussichtsturm eingerüstet und war dann mit einem Baugerüst umgeben. Das bedeutete aber erst einmal noch nicht, dass die Sanierung des Turms anfing. Vorab wurden ab Montag, dem 31. Juli 2017, erst einmal von Experten und Statikern die Substanz und die Standfestigkeit des Turmes geprüft. Dabei musste auch die Beschaffenheit des Mauerwerks und des Mörtels geprüft werden. Das war eine wichtige Voraussetzung um entsprechendes Material für die Sanierung zu beschaffen, da der Turm nur denkmalgerecht saniert werden kann.
 
Architektin Cathrin Brückmann aus Halver sagte, dass damit erst einmal eine Kostenkalkulation und ein Sanierungskonzept  erstellt wird. Dann sollte sich auch zeigen, ob die veranschlagten 700.000 Euro für die Sanierung realistisch waren oder ob die Kosten tatsächlich noch höher liegen werden. Die Untersuchungen nahmen mehrere Wochen in Anspruch und begannen am 31. Juli mit Kernbohrungen im Mauerwerk. Ende August sollte das Gerüst dann erst einmal wieder abgebaut werden. Dann begannen die Auswertungen und Kalkulationen zur Sanierung.
 

Endlich ist es soweit: Die Wahrzeichen-Sanierung beginnt

Am 25. September 2017 konnte Bürgermeister Michael Brosch in der Ratssitzung der Stadt Halver verkünden, dass das Gutachten zur Aussichtsturm-Sanierung vorliegt. Damit stand dann auch das Konzept für die Sanierung selbst. Noch etwas war erfreulich, denn nun stand auch fest, dass die Kosten mit den veranschlagten 750.000 Euro im Plansoll liegen.

Bei der Sanierung war viel zu berücksichtigen. So waren die Stützen beispielsweise gar nicht mit dem Turm verbunden, was sich ändern musste. Zudem war auch das Gewicht des Turms seit der Fertigstellung deutlich gestiegen. Das lag auch an der Treppe, die ursprünglich aus Holz war und später durch eine aus Beton ersetzt wurde. Auch eine Belüftung und Entwässerung waren dringend erforderlich. Durch diverse Öffnungen ist immer wieder Wasser von außen eingedrungen. Das hat auch die Träger im Innern stark rosten und das Mauerwerk schwammig werden lassen. Architektin Cathrin Brückmann bezeichnete den Zustand als „einen einzigen Schwamm“. Zudem gab es abgeplatzte Steine, rissige und poröse Fugen. Dies alles hatte auch den Innenputz in Mitleidenschaft gezogen und die Fenster durchfeuchtet. Auch die Decke unter der unteren Aussichtsebene wurde von der Feuchtigkeit zerstört. Zusätzliche Probleme gab es bei der Sicherung. Die obere Mauerkrone hatte nur eine Höhe von 80 Zentimetern, was eine hohe Absturzgefahr bedeutete. Und bei den Geländern im Innern sah es ähnlich aus. Für all diese Mängel musste die Sanierung Abhilfe schaffen.

Nachdem der Beschluss zum Sanierungsbeginn im Rat der Stadt bereits zweimal verschoben worden war, wurde am 5. März 2018 endlich der Beschluss zum Sanierungsbeginn gefasst. Es gab drei Stimmenenthaltungen. Da aber keine Gegenstimme kam, konnte der Beschluss dann formell als einstimmig gewertet werden.

Beschlossen wurden dabei zwei Bauabschnitte. Im ersten wird insbesondere die Fassade saniert, damit der Turm für den Winter 2018/19 geschützt ist und nicht weiter Schaden nimmt. Ein Kostenrahmen von 685.000 Euro ist dafür kalkuliert. Im zweiten Bauabschnitt folgt die Innensanierung in einer veranschlagten Restsumme von 115.000 Euro. Dieser Bauabschnitt beginnt, wenn diese Kosten gedeckt sind. Anhand dieser Kalkulation wurde aber klar, dass die Gesamtkosten nun mit 800.000 Euro angesetzt werden – obwohl wenige Monate zuvor, nach der Begutachtung und Kostenkalkulation, noch die Rede von 750.000 Euro war, mit denen man auskäme.

Am 25. Mai 2018 vermeldete die Heimatzeitung, dass zwei wichtige Gewerke vergeben sind. Wichtiger Auftragnehmer für die Fassadensanierung ist die Firma Meyer aus Preußisch Oldendorf. Die sicherten die Fertigstellung ihrer Arbeiten bis zum Jahresende 2018 zu. Allerdings war dies auch ein wenig abhängig vom Wetter, da es weder zu nass, noch zu heiß sein durfte. Mitte Juni 2018 wurde dann das neue Gerüst für die Arbeiten, die am 18. Juni begannen, aufgestellt. Betraut damit war die Firma System Gerüstbau aus Lüdenscheid.

Auch wenn die Sanierung leider im 125. Jubiläumsjahr nicht fertig war, wie man noch zwei Jahre zuvor gehofft hatte, wollte Bürgermeister Michael Brosch im Herbst eine kleine Jubiläumsparty veranstalten. Betreten werden konnte der Turm dabei aber noch nicht, da er zumindest innen noch eine große Baustelle war.

Rund zwei Monate nach Beginn der Sanierungsarbeiten an der Außenfassade des Turms, bei der altes Fugenmaterial aus Zementmörtel und beschädigte Steine entfernt wurden, ist die Firma Meyer in Etwa auf der Turmmitte mit den Arbeiten angekommen. Gearbeitet wurde dabei von oben nach unten. Wegen der extremen Hitzewelle waren die Maschinen teilweise überlastet und fielen aus. Deshalb konnte über einen Zeitraum von ein paar Tagen nicht gearbeitet werden. Die neue Verfugung wurde dann wieder mit Kalkmörtel, wie beim Bau des Turmes, gemacht. Dazu wurde ein Mörtel benutzt, der der ursprünglichen Mischung sehr nahekam. Bevor das geschah mussten aber auch erst die neuen Ersatzsteine geliefert werden. Das sind wieder Spezialsteine, die eine Lieferzeit von ca. 13 Wochen hatten, so dass mit einer Anlieferung nicht vor Mitte September zu rechnen war. Insgesamt wurden rund 6.000 Ziegelsteine ausgetauscht.

Deshalb ging es vorerst mit dem Ausfräsen der Fugen in der unteren Turmhälfte weiter. Der graue Zementmörtel wurde dabei entfernt und zum Vorschein kamen noch Reste des weißen, ursprünglichen Kalkmörtels. Der neue Mörtel durfte nicht zu schnell austrocknen und musste deswegen mit Tüchern aus feuchtem Jutegewebe feucht gehalten werden. Erst nach 14 Tagen durfte der Mörtel trocken werden.

Verrostete Stahlträger mussten erneuert und viele Pfeiler abgestützt werden. Auf der oberen Aussichtsebene war das Mauerwerk der Zinnen völlig marode und wurde zum größten Teil ausgetauscht und die Zinnen neu aufgemauert. Danach wurden sie mit Kupferblechen versehen und die Fugen denkmalgerecht mit Bleiwolle verfüllt. Die Fenster wurden ausgebaut und die Fensteröffnungen vorrübergehend mit Holzplatten geschlossen. Die Fenster wurden dann aufgearbeitet und mit einer Permanentlüftung versehen, bevor sie nach der Sanierung des Mauerwerks wieder in die Fensteröffnungen eingesetzt wurden.

Übrigens war das Steinmetzhandwerk der Firma Meyer aus Preußisch Oldendorf im Kreis Minden-Lübbecke reine Frauensache. Das waren an der Baustelle Aussichtsturm in Halver die 29jährige Polierin und Steinmetzgesellin Linda Stenke, die 33jährige Steinmetzgesellin Nicole Heitbreder und die 51jährige Steinmetzmeisterin Svenja Schrage, die bereits seit 33 Jahren diesen Beruf ausübte.

Für die Arbeiten in den Wintermonaten wurde außen am Gerüst eine robuste und sturmfeste Plane angebracht. Wie sturmfest die dann tatsächlich war sollte sich im März des kommenden Jahres noch zeigen. Mitte Februar 2019 zeigte sich Bürgermeister Michael Brosch dann zuversichtlich, dass der Aussichtsturm bis zum Stadtfest „50 Jahre Stadt Halver“ am 7. und 8. September 2019 fertig saniert sei. Ende März waren bereits die Dachdecker auf der Aussichtsplattform damit beschäftigt alles abzudichten um den Turm damit endgültig wetterfest zu machen. Mitte Mai 2019 waren die Außenarbeiten der Sanierung abgeschlossen und das Gerüst am Turm konnte entfernt werden. Nun zeigte sich der Turm wieder in seiner ganzen Pracht – zumindest von außen.

 

Dragi, Eberhard und Co. bedrohten den Turm

Die ersten beiden März-Wochenenden 2019 bescherten Halver recht stürmische Tage. Schon am Montagmorgen, dem 4. März, war bereits von Weitem zu sehen, dass große Teile der Folie, die das Gerüst und den Turm während der Bauarbeiten schützen sollten, abgerissen waren oder in Fetzen am Turm flatterten. Es war Rosenmontag und jetzt musste auf die Schnelle ein Gerüstbauer gefunden werden, der das wieder in Ordnung brachte.

Doch lange dauerte es nicht bis die nächsten Stürme kamen und wieder an der Plane zehrten. Vor allem Sturm Eberhard, der am Sontag teilweise bereits Orkanstärke erreichte, verursachte größere Schäden. An der Dachkonstruktion der Tankstelle beim Turm lösten sich Elemente und beschädigten sogar ein Fahrzeug. Das Gerüst am Aussichtsturm blieb allerdings standhaft. Die Winterplane jedoch nicht. Die wurde wieder zum Großteil zerfetzt und flatterte durch die Gegend. Daher entschloss man sich aus Sicherheitsgründen die Frankfurter Straße (L528) im Bereich der Karlshöhe bis zum Abflauen des Sturmes gegen 20.00 Uhr zu sperren. Und auch die Strecke nach Oberbrügge (L892) war kurz unterhalb der Karlshöhe zeitweise nicht mehr passierbar, da dort ein rund 15 Meter langer Ast von einer Buche abgebrochen und auf die Fahrbahn gefallen war.

 

Die zweite Bauphase und der Innenausbau der Turmsanierung

Neben dem Innenausbau mussten nach der Entfernung des Gerüstes auch im Umfeld des Turmes noch ein paar Arbeiten ausgeführt werden. So die Erd- und Pflasterarbeiten rund um den Turm. Diese wurden durch die Umstellung auf eine Innenentwässerung notwendig. Die Rohre dafür im Innenbereich waren bereits verlegt worden. Im Rahmen der Innenarbeiten soll außen noch das Zeichen des SGV renoviert oder erneuert werden. Was mit dem Stadtwappen geschieht blieb zuerst noch dahingestellt, da dies nicht Bestandteil der Turmsanierung ist. Das alte Wappen bestand aus einer Platte, die völlig kaputt war. Sie müsste aus „anderen Töpfen“ finanziert werden. Das Problem löste sich jedoch kurz nach Bekanntgabe: Michael Höngen, Inhaber des Werbe- und Beschriftungsunternehmens an der Ecke Lohstraße/Am Mühlenberg erklärte sich spontan bereit eine neue Tafel mit dem Stadtwappen zu erstellen.

Zu den Innenausbauten gehören auch die Elektro- und Metallbauarbeiten. Letztere betrifft in erster Linie das Geländer. Zwar wird das alte Geländer bestehen bleiben, da es aber nicht den heutigen Bauvorschriften entspricht, wird ein zweites Geländer davorgesetzt. Bevor oben auf dem Turm noch Natursteine verlegt wurden, mussten erst einmal Undichtigkeiten im Bereich des Fahnenmastes repariert werden.

Bevor es aber konkret an die Arbeiten ging, musste der zweite Bauabschnitt im Rat noch beschlossen werden. In der Sitzung vom 26. Juni 2019 empfahl der Fachausschuss dem Rat einstimmig den Baubeschluss für den zweiten Bauabschnitt am Aussichtsturm. Dies wurde dann vom Rat nach kurzer, vorangegangener Diskussion nach der Empfehlung des Fachausschusses am 8. Juli 2019, ebenfalls einstimmig, beschlossen. Damit konnte die Turmsanierung in die letzte Phase gehen.

Ende Juli 2019 wurden die Pflasterarbeiten um den Turm fertiggestellt. Das alte Pflaster war entfernt worden und das Unkraut und Wurzelwerk im Boden darunter entfernt worden. Schließlich wurden die alten Steine fachgerecht wieder verlegt. Ein Sickerschacht für das Regenwasser aus der oberen Etage war gebaut und der Blitzschutz den Anforderungen angepasst worden. Nahezu gleichzeitig wurden die Malerarbeiten im Innern mit dem Denkmalschutz abgestimmt. Der alte Mörtelputz soll entfernt und durch eine dünne Mörtelschwemme ersetzt werden.

 

Wie die Sanierungskosten finanziert werden

Bürgermeister Michael Brosch spekulierte bereits im Mai 2019, das mit der Fertigstellung der Außensanierung der Bestand des Turmes für die nächsten 50 Jahre gesichert sei. Architektin Cathrin Brückmann warf jedoch ein, dass dies nur bei regelmäßiger Wartung und Prüfung der Fugen gewährleistet sei. Sie empfahl für solche Arbeiten entsprechende finanzielle Mittel zurückzustellen. Auch hierfür könnte der Heimatverein weitere Spenden sammeln.

Spätestens seit 2019 wird die Gesamtsumme der Turmsanierung auf 800.000 Euro beziffert. Wie sie finanziert wird ergibt sich aus der nachstehenden Aufstellung:

800.000 Euro Gesamtkosten
350.000 Euro steuert die Stadt bei
100.000 Euro Fördergeld der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
100.000 Euro Fördergeld der NRW-Stiftung
150.000 Euro aus Aktionen und Spendensammlungen des Heimatvereins
  25.000 Euro Fördergeld aus Mitteln der Denkmalförderung NRW 2019
  25.000 Euro sind zweckgebunden für den Turm noch beim Heimatverein
  25.000 Euro über einen Spendenbescheid der Bezirksregierung

Es verbleibt noch ein Restbetrag von 25.000 Euro. Der Heimatverein möchte nun noch einmal mindestens diese 25.000 Euro für den Turm sammeln. Dann hätte er zur Sanierung eine Gesamtsumme von 200.000 Euro durch Aktionen und Spendensammlungen beisteuern können. Wer also noch etwas spenden möchte, damit die Turmsanierung komplett finanziert ist, der kann dies noch auf die bekannten Konten machen:

Initiative Aussichtsturm:

Sparkasse Lüdenscheid,
IBAN = DE40458500050000247304,
BIG = WELADED1LSD

und

Volksbank im Märkischen Kreis,
IBAN = DE21447615340220284500,
BIG = GENODEM1NRD

 

Quellen- und Literaturhinweise

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Allgemeiner Anzeiger (flo/joop): „Stürmischer Start in die Woche“; Allgemeiner Anzeiger, 05.03.2019
Allgemeiner Anzeiger (flo): „Funkmast ist weg“; Allgemeiner Anzeiger, 02.05.2019
Allgemeiner Anzeiger (joop): „Aussichtsturm: Gerüst wird abgebaut“; Allgemeiner Anzeiger, 16.05.2019
Allgemeiner Anzeiger (joop): „Weitere Fördermittel für Aussichtsturm“; Allgemeiner Anzeiger, 28.05.2019
Domke, Friederike: „Funkstille bei Telekom-Kunden“; Allgemeiner Anzeiger, 11.12.2014
Ertelt, Axel: „Denkmalgeschütztes Wahrzeichen muss erhalten bleiben; Allgemeiner Anzeiger, 30.11.2015
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Hesse, Florian (flo): „Halver verändert sich“; Allgemeiner Anzeiger, 29.11.2016
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Reichelt, Sarah: „Die 100.000 Euro sind fast geknackt“; Allgemeiner Anzeiger, 16.12.2017
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Salzmann, Monika: „Aussichtsturm: Klares Votum für Sanierung“; Allgemeiner Anzeiger, 04.11.2016
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svh: „Ein Wahrzeichen im Wandel“; Hallo Volmetal / Hallo Halver, 2018
 

 

Hier finden Sie Presseberichte und Leserbriefe von Axel Ertelt zum Aussichtsturm:

Der Aussichtsturm in der Presse

  

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 16.09.2019 15:52:09 Uhr.

 

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