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Halvers Polizei

(auch zuständig für Schalksmühle)

 

Die Polizeiwache in 58553 Halver ist in der Frankfurter Straße 54.
Telefon: 02353-91990 < > Notruf: 110

 

Aufbau der Polizei im Märkischen Kreis

Sie gehört zur Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis. Die untersteht dem Landrat des Märkischen Kreises. Das Gebiet, welches sie abdeckt, ist mit den kommunalen Grenzen des Märkischen Kreises (MK) identisch. Es umfasst eine Fläche von 1.061 km2 mit insgesamt 412.120 Einwohnern (Stand: 31.12.2018). Jedes Jahr fallen hier rund 100.000 Einsätze an.

Nach dem aktuellen Stand vom 1. September 2019 hatte der Märkische Kreis zu diesem Zeitpunkt 637 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Das Personal im Kreis umfasst zusätzlich zu diesen noch 80 Regierungsbeschäftigte, 25 Kreisangestellte und -beamte sowie 3 Landesbeamte. Letztere verrichten vorwiegend Sachbearbeiter-Tätigkeiten. Polizeimäßig ist der Märkische Kreis in 46 Bezirke aufgeteilt, die von den Bezirksbeamtinnen und -beamten betreut werden. Deren Aufgaben sind u.a. die Kriminalitätsbekämpfung, die Gefahrenabwehr, die Bekämpfung von Hauptunfallursachen und die Überwachung anderer Verkehrsvorschriften. Insgesamt verfügt der Märkische Kreis über zehn Wachstandorte, davon einen in Halver. Die Organisationsstruktur der hiesigen Polizeibehörden ergibt sich aus dem Polizeiorganisationsgesetz NRW.

 

Die Internetwache der Polizei

Vorab folgender wichtiger Hinweis:
In Notfällen rufen Sie immer über die bundesweit einheitliche Notrufnummer 110 an!

Über die Internetwache der Polizei können Sie sowohl Strafanzeigen erstatten als auch der Polizei Hinweise geben. In Fällen, in denen Sie vertrauliche Daten, Informationen oder Dokumente übermitteln wollen, empfiehlt es sich die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen. Für eine zügige Bearbeitung über die entsprechenden Web-Formulare achten Sie bitte darauf, folgende Angaben zur Person und Erreichbarkeit zu machen: 1. Name und Vorname. 2. Geburtsdatum und -ort. 3. Straße und Hausnummer. 4. Postleitzahl und Wohnort. 5. Telefonnummer (über die Sie tagsüber erreichbar sind). 6. E-Mail-Adresse.

Zu den weiteren zu machenden Informationen heißt es auf der Homepage der Polizei MK: „Beschreiben Sie genau wann und wo etwas passiert ist und wer beteiligt war. Schildern Sie also den detaillierten Tathergang. Bei Diebstahl oder Sachbeschädigung teilen Sie uns bitte mit, was gestohlen oder beschädigt wurde und auch wie hoch der Schaden ist. Sollten Sie einen konkreten Tatverdacht haben oder Ihnen Zeugen des Sachverhaltes bekannt sein, führen Sie bitte auch deren Daten in Ihrer Anzeige auf. Falls Sie die Daten nicht benennen können, geben Sie bitte eine möglichst detaillierte Personenbeschreibung ab.“

Online Anzeige erstatten: https://service.polizei.nrw.de/anzeige
Die Polizei nimmt bei Bedarf persönlich Kontakt zu Ihnen auf.

 

Neues Equipment für die Polizei in Lüdenscheid und Halver

Im November 2019 lieferte das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) eine neue Generation Westen (im bürokratischen Fachjargon „Außentragehüllen“) an die Polizei in Lüdenscheid und Halver aus. Diese erleichtern den Beamten im Streifendienst die Arbeit enorm. So werden durch die Verteilung der Ausrüstung auf dem Oberkörper auch der Rücken und die Hüfte geschont. Zuvor musste alles am Hosenbund getragen werden. Der aus schwerem und recht steifem Aramidfaser-Gewebe Stich- und Schussschutz ist in die Weste integriert. Daher braucht dann auch keine „schusssichere Weste“ mehr zusätzlich unter der Oberbekleidung getragen werden. Eine Halterung für eine Bodycam ist ebenso bereits integriert. In den Taschen der neuen Westen ist ausreichend Platz für die ständige Ausrüstung wie Ersatzmagazin, Pfefferspray, Taschenlampe, Schreibzeug, Funkgerät, Handschellen und Schlagstock. Auch das Dienst-Smartphone, dass es demnächst geben soll, passt noch in die Weste hinein. Einzig und allein die Dienstwaffe wird weiterhin am Gürtel oder alternativ in einem Oberschenkel-Halfter getragen. Auch eine deutliche Zeitentlastung ist gegeben, da die Polizeibeamtinnen und -beamten nun mit einem einzigen Handgriff Weste und Ausrüstung an- und ablegen können.


Bodycams für Halvers Polizei

Nach den neuen Westen im Vorjahr bekam Halvers Polizei im März 2020 auch sechs der sogenannten Bodycams. Das sind kleinere Kameras, die in der Regel an der Weste getragen werden und die Einsätze der Polizisten in Bild und Ton dokumentieren. Die Bodycams sollen auch der eigenen Sicherheit der Polizeibeamten dienen. Bis zum Jahresende 2020 will Nordrhein-Westfalen insgesamt 9.000 solcher Bodycams anschaffen und an die Polizei in NRW verteilen. Eine generelle Mitführpflicht gibt es jedoch nicht und so ist es jedem selbst überlassen die Bodycam zu führen. Die Minikameras dürfen allerdings nicht permanent aufzeichnen, sondern nur in heiklen Einsatzsituationen zum Schutz der Beamten oder Dritten. Der Gebrauch muss vorher angezeigt werden – außer bei Gefahr in Verzug. Nach dem Dienst kommt die Kamera in eine lokale Ladestation, die gleichzeitig eventuelle Aufnahmen auf einen Rechner speichert. Dort bleiben sie 14 Tage gespeichert und können als Beweismittel zur Gefahrenabwehr, bei Ordnungswidrigkeiten oder der Verfolgung von Straftätern genutzt werden.

 

Quellen- und Literaturhinweise
 
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis: Eigene Homepage; https://maerkischer-kreis.polizei.nrw/, [24.02.2020]
Lorencic, Sarah: „Besserer Schutz für Polizisten“; Allgemeiner Anzeiger, 23.03.2020
Moos, Olaf: „Erleichterung im Polizeialltag“; Allgemeiner Anzeiger, 22.11.2019
 

 
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 13.08.2020 18:54:45 Uhr.
  

 

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